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Titelseite der Nummer 35 von 1928 Erich Schilling Stresemann Simplicissimus 1723
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Externe Artikel-Nr: Simplicissimus 1723 gerahmt
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Titelseite der Nummer 35 von 1928

 

Sie sehen hier das Faksimile einer Titelseite der Zeitschrift Simplicissimus aus dem Jahre 1928. Diese wunderschöne Darstellung war typisch und prägend für den Zeitgeist, der von der Kulturhauptstadt München ausging.  

Der Simplicissimus war eine satirische Wochenzeitschrift, die von 1896 bis 1944 erschien. Die Redaktion hatte ihren Sitz in München. Die Zeitschrift zielte auf die wilhelminische Politik, die bürgerliche Moral, die Kirchen, die Beamten, Juristen und das Militär. Gegründet von dem jungen Verleger Albert Langen, war die Zeitschrift ursprünglich eigentlich nicht als Satireblatt, sondern als illustrierte Literaturrevue konzipiert. Gerade die prominenten Bildbeiträge der Titel- und der Rückseite griffen seit 1898 immer mehr tagespolitische Ereignisse auf. Beschlagnahmungen und Prozesse führten dazu, dass die Redaktion diese Tendenz verstärkte und aus der Zeitschrift das politische Satireblatt wurde, wie man es heute kennt. Die Beliebtheit und damit der erzielte Umsatz der Zeitschrift stiegen rapide an, es dauerte aber lange, bis der Simplicissimus für den Verlag profitabel wurde. Staatliche Zensur spielte in der Geschichte der Zeitschrift immer wieder eine Rolle. Sie gab der Ausrichtung und Entwicklung des Blattes entscheidende Impulse. Albert Langen wurde während seiner Zeit als Verleger wegen Majestätsbeleidigung angeklagt, lebte fünf Jahre im Exil um einer Verhaftung zu entgehen, und führte in dieser Zeit die Verlagsgeschäfte aus der Ferne. Erst nach Zahlung einer Kompensation von 30.000 Mark wurde das Verfahren gegen ihn eingestellt. Zahlreiche erfolgreiche Schriftsteller arbeiteten an der Zeitschrift mit oder publizierten dort in loser Folge ihre Texte, u. a.: Erich Kästner, Hermann Hesse, Heinrich und Thomas Mann, Ludwig Thoma, Hugo von Hofmannsthal und Arthur Schnitzler. Einige der bekanntesten Zeichner waren Thomas Theodor Heine, Karl Arnold, Josef Benedikt, Olaf Gulbransson, Bruno Paul, Erich Schilling, Eduard Thöny und Rudolf Wilke.

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Der Rahmen ist aus einer wertvollen, handvergoldeten Massivholzleiste gefertigt, die aufwändig antikisiert wurde, ein Aufhänger ist beigefügt.

 

Dieses wertvolle Zeitzeugnis ist von einem säurefreien Schrägschnittpassepartout stilvoll eingerahmt. 
Die Rückseite wird von einem ebenfalls säurefreien Karton geschützt.

 

Dieses Zeitzeugnis hat die Größe von ca. 21 x 30 cm,

das Passepartout hat ein Außenmaß von ca. 28 x 37 cm,

der Rahmen hat ein Außenmaß von ca. 32 x 41 cm.

  

Stellen Sie sich einfach Ihre kleine Galerie zusammen - man wird Sie dafür bewundern!


 

Der Versand erfolgt als versichertes Paket.

  

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