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Heilpflanzen Heilkräuter Zinnkraut & Petersilie Büttenfaksimile im Holzrahmen 17

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Heilpflanzen Heilkräuter Zinnkraut & Petersilie Büttenfaksimile im Holzrahmen 17

Preis: 19,95 EUR

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 Heilpflanzen  ~

Zinnkraut & Petersilie.

Der Acker-Schachtelhalm (Equisetum arvense), auch Zinnkraut, Acker-Zinnkraut, Katzenwedel, Schaftheu, Pfannebutzer oder Scheuerkraut genannt, ist eine mehrjährige Pflanze aus der Abteilung der Schachtelhalme (Equisetophyta). Die Pflanze wird überirdisch 10 bis 50 cm hoch und treibt zähe Wurzeln weit verzweigend unter der Erdoberfläche tief in den Boden. Sie blüht nicht, sondern vermehrt sich durch Bildung von Sporen. Im Frühling bildet sie hellbraune bis rötliche Sporentriebe, die einem Pferdeschweif nicht unähnlich sehen, daher der lateinische Name der Pflanze. Einige Wochen später wachsen daraus unfruchtbare grüne Sommertriebe, deren Gestalt an kleine Nadelbäume erinnert. Die Blütezeit ist also von Mai bis Juni. Beheimatet ist er auf der gesamten Nordhalbkugel. Er besiedelt gerne Äcker, aber auch lehmige feuchte Wiesenränder, Gräben und Böschungen. Bereits im Altertum wurde der Acker-Schachtelhalm in der Heilkunde oder neudeutsch Phytotherapie als Lieferant von Kieselsäure geschätzt, Dioskurides lobt seine blutstillende Kraft und Plinius der Ältere behauptet über ihn sogar, dass die blutstillende Kraft so groß sei, dass es genüge, ihn bloß in der Hand zu halten. Als Heilpflanze einige Zeit mehr oder weniger vergessen, wurde er lange vor allem als Reinigungsmittel für Gegenstände aus Zinn verwendet, woraus sich auch einige seiner volkstümlichen Namen ableiten. Sebastian Kneipp machte den Acker-Schachtelhalm als Heilpflanze wieder bekannt, er setzte ihn ein zur Behandlung von Störungen bei der Wundheilung und gegen Rheuma und Gicht. Verwendet wird das Kraut ( Herb. equiseti ), von dem man von Mai bis August die oberen zwei Drittel der sattgrünen jungen Sommertriebe sammelt. Einen Tee aus der Pflanze verwendet man vor allem zur Durchspülung bei bakteriellen und entzündlichen Erkrankungen der Nieren und Harnwege und bei Nierengrieß. Er eignet sich auch zur Behandlung von chronischem Husten und zur Ausschwemmung von Ödemen. In Konzentraten wird Ackerschachtelhalm von Sportlern zur Stärkung von Sehnen und Bändern verwendet. Auch in der Arthrose -Medizin finden Konzentrate (Elixier) erfolgreich Anwendung. Heute ist Acker-Schachtelhalm Bestandteil vieler standardisierter Präparate, wie Rheuma-, Husten-, Nieren-, Blasen- und Blutreinigungstees. Acker-Schachtelhalm (eher ältere Triebe) ist ein vorzügliches Mittel zur Behebung von Gelenkentzündungen (Hüftgelenke, Knie). Man kocht bzw. dämpft die fein gehäckselten Pflanzen mit wenig Wasser mindestens 20 min lang, die entstandene grüne Flüssigkeit zunächst beiseite stellen. Man legt sich mit dem schmerzenden Gelenk auf das noch heiße feuchte Kraut, das man auf 3 Lagen Küchenkrepp und auf eine Folie (stark färbend!) etwa 2-3 cm geschichtet hat. Darüber legt man eine Lage Küchenkrepp gegen Kratzen. In dieser Lage schläft man einige Stunden. Die Wirkung tritt bereits nach 20 min ein. Diese Behandlung erzeugt vermutlich eine Depotwirkung; die Beschwerden klingen innerhalb von 1-2 Tagen völlig ab. Bei der Behandlung von Kniegelenken das Gelenk entsprechend umwickeln. Wichtig ist eine längere Einwirkzeit. Die Wirkung ist wie ein Wunder. Entzündungen und damit Schmerzen verschwinden, der Gelenkverschleiß bleibt aber bestehen. Den beiseite gestellten Saft eindicken (köcheln) bis er kremig ist, dann die schmerzende Stelle tagsüber bis gelegentlich damit einreiben, bis sie trocken ist - wegen der starken Färbung.

 

Die Petersilie (botanisch Petroselinum crispum; in Österreich auch der Petersil) ist eine zweijährige Gewürzpflanze aus der Familie der Doldenblütler (Apiaceae) und kommt wildwachsend im Mittelmeergebiet und auf den Kanarischen Inseln vor. Sie trägt im Volksmund Namen wie Bittersilche, Grönte, Kräutel, Peterle und Peterling. Namen wie Stehsalat, Geilwurz und Bockskraut weisen auch auf die potenzfördernde Wirkung hin, die man der Petersilie nachsagte.´Petersilie enthält ätherisches Öl mit dem giftigen Apiol, ein Glykosid, Vitamin C, Vitamin A sowie Mineralstoffe wie Kalzium, Kalium und Eisen. Die Petersilienwurzeln enthalten etwa 0,2 %25, die Früchte 2 bis 6 %25 ätherisches Öl mit Apiol und Myristicin als Hauptbestandteil. Als Gewürz finden ihre Blätter frisch gezupft, frisch gemahlen oder tiefgefroren bei einer Vielzahl von Gerichten Verwendung. Die Stängel haben ebenso viel Aroma wie die Blätter. In der Küche wird zwischen der Blattpetersilie und der Krauspetersilie (P. c. ssp. crispum) unterschieden. Die Krauspetersilie ist im mitteleuropäischen Raum weit verbreitet, während die Blattpetersilie eher im südeuropäischen Raum Verwendung findet. Die glattblättrige Art welkt schneller als die krausblättrige, gilt aber als etwas wohlschmeckender bzw. ist ihr Aroma intensiver. Außerdem gibt es die Wurzelpetersilie (P. c. ssp. tuberosum), die vor allem ihrer Wurzel wegen angebaut wird. Die Petersilienwurzel wird häufig zum Würzen von Suppen und Gemüseeintöpfen verwendet (Bestandteil des Suppengrün), sie kann aber auch ähnlich wie Karotten als Wurzelgemüse zubereitet werden. Glattblättrige Petersilie wird häufig als preiswertere Alternative zu Basilikum in Pesto verwendet. Petersilie findet Verwendung in der Pflanzenheilkunde aufgrund der harntreibenden Wirkung, die schon Dioskurides beschreibt. Frisch zerquetschte Petersilie legte man früher auf Mückenstiche und Geschwüre. Petersilie steht unter dem Ruf, potenzfördernd zu sein, und sie wurde früher auch als gefährliches Abtreibungsmittel verwendet, was gelegentlich zum Tod der Frau führte. Das Kauen frischer Petersilienblätter ist ein altes Hausmittel gegen Mundgeruch (z.B. nach Genuss von Zwiebeln oder Knoblauch).

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Sie sehen das Faksimile einer über 100 Jahre alten, originalen Lithographie, das ich in einen Rahmen aus altem Holz eingefügt habe. Dieses wertvolle Faksimile wird durch eine Glasabdeckung geschützt. 

Die Lithographie ist 13 x 20 cm groß, der Rahmen hat ein Außenmaß von ca.18 x 25 cm

Dieses Bild ist eines von 24 verschiedenen Heilkräuterbildern und stammt aus einer über 100 Jahre alten Sammlung, die weiteren Lithographien biete ich parallel an.

Diesen Rahmen fertige ich aus über hundert Jahre altem Holz, Wurmlöcher - der Holzwurm ist durch Hitzeeinwirkung garantiert nicht mehr aktiv - und die handgewachste Oberfläche machen jeden dieser Rahmen zum unverwechselbaren Einzelstück !

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Das folgende Detailbild zeigt Ihnen als Beispielbild die fantastische Qualität von Lithographie und Rahmen !

 


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